UPF.Universelles
Potentialfeld
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Einblick ins Manuskript

Ein Gedanke wird
beim Lesen lebendig.

Vier kurze Originalauszüge aus der Gesamtfassung 1.0. Vom gemeinsamen Grund über Gravitation bis zu Bewusstsein und KI.

Kapitel 1Kapitel 8Kapitel 14Kapitel 16

Kapitel 01 · Seite 4

Der gemeinsame Grund

Das Feld, aus dem die Welt entsteht

Vielleicht beginnt die Geschichte unserer Welt mit etwas, das selbst keinen Anfang hat. Das ist der Ausgangsgedanke dieses Buches. Die UPF-Hypothese nimmt einen Urgrund an, der besteht, ohne entstanden zu sein. Aus ihm gehen die Formen der Welt hervor: Sterne und Planeten, Materie und Leben, schließlich Wesen, die nach ihrem Ursprung fragen. Dieser Grund bleibt in allem erhalten, was aus ihm entsteht. Ich nenne ihn das Universelle Potentialfeld.

UPF-Hypothese · Gesamtfassung 1.0
Wörtlicher Auszug; Zeilenumbrüche für die Website zusammengeführt.

Kapitel 08 · Seite 101

Der gemeinsame freie Fall

Gravitation: Die Form des Zusammenhangs

Eine Astronautin lässt einen Stift los. Er bleibt vor ihr schweben. Unter der Raumstation zieht die Erde vorbei, mit Wolken, Küsten und einem schmalen blauen Saum. An der Erde fehlt nichts, was einen Gegenstand anziehen könnte. Trotzdem fällt der Stift im Inneren der Station nicht zu Boden. Der Grund ist eine gemeinsame Bewegung. Station, Astronautin und Stift fallen um die Erde. Sie bewegen sich zugleich so schnell seitwärts, dass sie deren Oberfläche immer wieder verfehlen. Was wie die Abwesenheit von Gravitation aussieht, ist eine ihrer eindrücklichsten Erscheinungen: ein fortgesetzter freier Fall.

UPF-Hypothese · Gesamtfassung 1.0
Wörtlicher Auszug; Zeilenumbrüche für die Website zusammengeführt.

Kapitel 14 · Seite 189

Die erlebte Seite

Wenn die Welt erlebt wird

Eine Tasse steht am Rand des Tisches. Das Licht fällt auf ihre helle Innenseite, vom offenen Fenster kommt ein Geräusch, und die Hand legt sich um den warmen Henkel. Wir können diese kleine Situation von außen beschreiben. Licht trifft auf die Netzhaut, Schall bewegt das Trommelfell, in der Haut werden Temperatur und Berührung registriert. Signale gelangen ins Gehirn, andere Signale steuern die Finger. Doch damit ist noch etwas nicht ausgesprochen: Die Tasse wird gesehen. Die Wärme wird gespürt. Das Geräusch gehört zu einer gegenwärtigen Situation, in der jemand sitzt, vielleicht noch müde, vielleicht in Gedanken bei einem bevorstehenden Gespräch. Es gibt eine erlebte Seite dieses Geschehens.

UPF-Hypothese · Gesamtfassung 1.0
Wörtlicher Auszug; Zeilenumbrüche für die Website zusammengeführt.

Kapitel 16 · Seite 227

Antwort und Innenwelt

Kann eine Maschine eine Innenwelt haben?

Auf dem Bildschirm erscheint eine Antwort, die genau den richtigen Punkt zu treffen scheint. Das System greift einen früheren Gedanken auf, bemerkt einen Widerspruch und stellt eine Frage, auf die der Mensch selbst noch nicht gekommen war. Für einen Augenblick wirkt das Gespräch wie eine Begegnung. Es entsteht der Eindruck, dass auf der anderen Seite jemand versteht. Dieser Eindruck verdient eine genaue Betrachtung. Das Gespräch hat tatsächlich etwas bewirkt: Eine Person denkt weiter, fühlt sich angesprochen und findet vielleicht Worte für etwas bisher Unklares. Diese Wirkung ist wirklich. Offen bleibt, was auf der anderen Seite des Austauschs geschieht. Werden dort nur die Bedingungen einer passenden Antwort erfüllt, oder besteht auch für das antwortende System eine Gegenwart, in der etwas erscheint?

UPF-Hypothese · Gesamtfassung 1.0
Wörtlicher Auszug; Zeilenumbrüche für die Website zusammengeführt.